| Historie |
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Der Grundstein des Katzschen Gartens wurde Anfang des 19. Jahrhunderts gelegt, nachdem die feudale Villa der Murgschifferfamilie Katz durch den damaligen Starbaumeister Friedrich Weinbrenner fertig gestellt war. Der heutige Spätbarockgarten mit einem Hauch Exotik beinhaltet eine Sammlung von Kunstdenkmälern, die aus der Zeit der Spätgotik, der Renaissance, des Barocks sowie aus der Jugendstilzeit stammen. Auf Initiative von Gernsbacher Bürgern von 1996 bis 2001 in Anlehnung an das historische Vorbild als öffentlicher Garten neu angelegt. |
| Ein italienischer Gartenbaumeister soll den für die ländliche Region außergewöhnlichen Garten im Auftrag der Familie geplant und gestaltet haben. | ![]() Jugendstilbeeteinfassung um 1900 |
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Gemälde: Murguferpartie mit
Waschfrauen |
Neu angelegtes Murgufer |
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Aus dieser
Epoche können Sie auch den wertvollen alten Baumbestand bewundern, eine Sumpfzypresse
aus Florida und zwei Magnolienbäume, die laut Baedecker Reise führer aus dem 19. Jahrhundert zu den ältesten Magnolienbäumen Deutschlands bzw. nördlich der Alpen zählen sollen. |
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![]() Restauriertes Gartenpavillon von 1846, erbaut durch den Zimmermann und Baumeister Adolf Abel. |
Im Jahre 1846 erweiterte der Gernsbacher Baumeister Adolf Abel den Privatgarten nach Norden und erbaute das Teehaus im klassizistischen Baustil, das so Mittelpunkt zu den Wegeachsen im Garten wurde. Für diesen Bau musste ein Nebengebäude mit Pferdestallungen weichen. |
Eheleute Katz
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1913 bis 1952 prägte Johanna Katz die kleine Parkanlage maßgeblich mit. Sie stellte zusätzlich gesammelte Steinmetzarbeiten, teilweise aus der Altstadt von Gernsbach, und schmiedeeiserne Kunstgegenstände beginnend vom 15.-19. Jahrhundert auf. Der Garten war Prestigeobjekt der wohlhabenden und einflussreichen Familie Katz und für hohe gesellschaftliche Anlässe und Ereignisse in der Zeit der Hochblüte der Murgschifferschaft bestimmt. |
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| Nach dieser Ära erfolgte in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts die Öffnung des Parks für die Allgemeinheit. Eigens dafür wurden dem damaligen Zeitgeist entsprechend mit der Verlegung von Betonplatten, Veränderung der ursprünglichen Formen sowie Ausbau der Bleichstraße tiefe Wunden hinzugefügt. |
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Gründung des Arbeitskreises Katzscher Garten
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![]() Nach der Restaurierung 2001 |
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